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WLAN Signal sehr schwach
Von: ElPleito *
am 20.03.2008


Hallöle!
Ich habe zwischen derm PC meiner eltern und dem meines Bruders WLAN eingerichtet.
An und für sich funktioniert auch alles. Das Problem ist nur sehr schwach ist (ca. 5%) und das Netzwerk des öfteren abbricht.
Wahrscheinlich liegt das an der Neubauwohnung, in der sie wohnen.
Meine Frage ist nun, ob es eine Möglichkeit gibt, das WLAN-Signal duch verschiedene Konfigurationen zu verstärken.
Die Option eines Repeaters kenne ich, soll aber die letzte sein. Auch die Möglichkeit, vom g auf den b-standart zu schalten, ist mir bekannt.

Vielleicht kennt von euch noch jemand eine Möglichkeit?
Die SuFu ergab nicht viel Hilfreiches.

Danke schon mal im Vorab!
Grüße!
--ElP

Antwort 1 von kasipopasi *****
am 20.03.2008


Moin!
1. welcher Router?
2. wie weit sind die Geräte denn voneinander entfernt?
kasi

Antwort 2 von ElPleito *
am 20.03.2008


Wie gesagt: ich hab beide miteinander verbunden. Kein Router.
Entfernt... schätzungsweise 5-8m Luftlinie. Typische Neubaublock-Wohnung halt.

Grüße! 

Antwort 3 von PWT *****
am 20.03.2008


Wie schon angesprochen, kannst Du die Signale natürlich über einen Repeater (der nicht in Frage kommt  Wink) oder mit Antenneverstärkern am PC verstärken. Der zweite Fall ist davon abhängig, ob es sich um WLAN-Module in Desktop-PCs mit auswechselbarer Antenne oder Notebook mit integr. Chip handelt (bei dem wiederum mit Antennenverstärker nichts geht...). Das Problem kann sich u. U. mit der Zeit selbst erledigen, kommt ganz darauf an wie neu der Neubau ist und wie hoch der Feuchtigkeitsgehalt in den Wänden noch ist. Eine echte Bremse sind tatsächlich Gips-verkleidete oder isolierte Zwischenwände oder gipshaltiger Putz mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt. Mit zunehmender "Austrocknung" werden auch solche Wände wesentlich durchlässiger für WLAN-Signale. Ist der Neubau also tatsächlich "frisch" und erst kürzlich bezogen, kann das momentane Problem in relativ kurzer Zeit von selbst "verschwinden"...

Antwort 4 von ElPleito *
am 20.03.2008


Nee - hab gerade erfahtren, dass es ein "neuer" Plattenbau ist. Wink Also ist er doch schon etwas betagter. An der Gipsverkleidung liegt es also nicht, ebenso wenig am Feuchtigkeitsgehlat. (zumindest dem, der in den Weänden liegt und noch weg gehen kann)
Die PCs sind Desktop-PCs mit WLAN-Stick.
Da ich nicht gedacht habe, dass 5-8 Meter ein Problem darstellen sollte, habe ich auf diese, kostengünstigere Variante zurückgegriffen und nicht teurere Antennen gekauft...

Andere Möglichkeiten durch Systemeinstellungen oder Soft-/Hardware-Konfigurationen gibt es nicht?

Antwort 5 von PWT *****
am 20.03.2008


Mangelnde Sende-Leistungsfähigkeit der Hardware lässt sich in den seltensten Fällen per Software steigern. Die vom Hersteller der Sticks beigelegte Software und Treiber stellen sicher schon das Optimum dar. Viele Low-Cost- WLAN-Sticks sind ungeschönt formuliert einfach nur Müll, ein paar Euro mehr für ein "vernünftiges" Fabrikat lohnen sich also durchaus. Neben Notebooks mit eingebautem WLAN setzen wir in meinem Geschäft unter anderem den AVM Stick ein - der geht bei uns verbürgt durch zwei Stahlbetonwände und rund 15 Metern Abstand vom Router in der horizontalen und durch eine Stahlbetondecke mit Fliesenboden (also hoher Feuchtigkeitsgehalt) über eine geschätzte Diagonale von ca. 10 Metern ohne Probleme durch. Der AVM Stick kostet auch nicht die Welt und die Anschaffung hat sich gegenüber irgendwelchen Versuchen mit Low-Cost-Fabrikaten auf jeden Fall gelohnt. Im vergleich zu einem von einem Mitarbeiter seinerzeit temporär eingesetzten Low-Cost WLAN-Stick der tatsächlich  leichte Probleme hatte zeigte der AVM-Stick am gleichen PC/Standort ein rund 50% höheres Signal...

BTW: Du kannst natürlich versuchen, die vorhandenen WLAN-Adapter mittels USB-Verlängerung näher Richtung Router zu bringen...

Antwort 6 von ElPleito *
am 21.03.2008


Hm.. leider nicht die Antwort, die ich hören wollte. Wink
Aber nachvollziehbar.
Ich selbst arbeite im Callcenter für 1&1 und kenne mich ein wenig mit AVM aus - immerhin vertickern wir das Zeug.
Ein AVM-Stick kostet rund 35 Euronen. Das sind 15 euro mehr, als die, die ich von Hama gekauft habe.
Sicher ist AVM die größere Marke, jedoch war sie mir nicht unbedingt mehr bekannt, als Hama, deren Sticks "nur" 20 Euro gekostet haben. (bzw. sie kam mir nicht unbedingt besser vor)
Einen derartigen Leistungsunterschied hätte ich zwischen beiden Produkten nicht denken können.

Nun gut - vielleicht wirds dann doch noch ein AVM-Stick.
Was meint ihr: Würde es reichen, nur einen Hama-Stick gegen einen AVM-Stick auszutauschen? Oder sollten beide getauscht werden?
Zumindest wäre dann ja Sender, bzw. Empfänger um ein vielfaches verstärkt.

PS: Ich denke im Moment nur an den 54 Mbit-Stick von AVM und noch nicht den, mit dem neuen n-Standard,